MPU – oder der Führerschein kommt nicht wieder

Für viele ist der Verlust des Führerscheins (Fahrerlaubnis) eine grausame Vorstellung. Plötzlich darf man nicht mehr Auto fahren, sondern muss seine Termine oder den Weg zur Arbeit danach orientieren, wann Busse und Straßenbahnen fahren. Veranstaltungen muss man verlassen, wenn der letzte Bus fährt, – die Mobilität wird arg eingeschränkt. In vielen Fällen setzen die Behörden vor die Wiedererlangung des Führerscheins die Absolvierung einer MPU – einer medizinisch psychologischen Untersuchung. Ohne MPU keine Fahrerlaubnis. Dies trifft besonders häufig zu bei:

  • Zu vielen Punkten in Flensburg

  • Alkoholauffälligkeiten

  • Erwischt-Werden mit Drogen am Steuer

  • Straftaten

Aber auch eine gesundheitliche Einschränkung kann zur Anordnung einer MPU führen.

Mehr als 1,6 Promille: Immer MPU

Schon wer mit 1,6 Promille oder mehr ein Fahrzeug führt (auch Fahrrad), muss fast immer zwanghaft zur MPU, wenn man den Führerschein wiederhaben möchte. Wenn 8 Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg drohen, wird häufig auch schnell eine MPU von den Behörden angeordnet.

Vorbereitung auf die MPU lohnt

Man sollte nicht allzu blauäugig ohne jede Vorbereitung in eine solche MPU gehen. Bereitet man sich nicht vor, sind die Durchfallchancen sehr gut und damit der Führerschein in weiter Ferne. Mit einer entsprechenden professionellen MPU Vorbereitung ist die Wahrscheinlichkeit groß, die MPU zu bestehen. Spezielle MPU Berater, z.B. in Frankfurt, aber auch in anderen Städten bieten Kurse, Coachings und Onlineschulungen dazu an. Auch per Skype und Videokonferenz kann man sich mittlerweile in einer MPU Beratung auf die eigentliche MPU vorbereiten, um die Wahrscheinlichkeit signifikant zu erhöhen, dass man im ersten Anlauf die MPU besteht.

Gruppenkurs oder Einzelcoaching – viele Wege führen zum Bestehen einer MPU

Ob Gruppenkurse, Abendkurs, Wochenendlehrgang oder Einzelcoaching zuhause oder in der Firma: Viele Wege führen zum Bestehen der MPU, wenn man sich adäquat darauf vorbereitet. Immerhin muss man gegenüber einem Psychologen in der MPU im Gespräch glaubhaft darlegen, dass man seine Fehler aus der Vergangenheit erkannt hat und eine Strategie entwickelt hat, damit dies nicht wieder vorkommt. Ein reines Lippenbekenntnis „War falsch, mache ich aber nicht mehr“ reicht da natürlich nicht. Psychologen erkennen auch genau, ob man nur etwas nachplappert oder echte Einsicht und Verhaltensänderung aus den Worten klingt. MPU Berater schulen auf genau diese Situation.