Wie besteht man ein Bewerbungsgespräch?

Wenn man sich in einer Firma schriftlich mit dem Bewerbungsschreiben beworben hat, dann folgt in der Regel ein Bewerbungsgespräch. Das passiert allerdings nur, wenn man ein gutes und überzeugendes Bewerbungsschreiben verfasst hat, das nicht nur positiv auf die Firma eingeht, sondern auch die eigenen Vorzüge darstellt. Dieses Bewerbungsschreiben sollte natürlich frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern sein und eine vernünftige Gliederung haben. Sollte man sich nicht ganz sicher sein, ob die Bewerbung so gut ist, wie sie ist, dann sollte man sie lieber noch mal jemandem zur Korrektur überlassen, vielleicht den Eltern oder einem Lehrer.

Sofern es dann tatsächlich zu einem Bewerbungsgespräch kommt, sollte man sich unbedingt die richtige Kleidung ausgesucht haben rät die Bloggerin von Jeder hat eine zweite Chance verdient. Für den Herren wird ein Anzug mit passendem Hemd und Krawatte empfohlen, dazu ein passendes Paar Herrenschuhe. Die Dame kann sich zur Bluse und ein paar Damenschuhen aussuchen, ob sie dazu einen Hosenanzug oder ein Kostüm, was sich vom Hosenanzug nur darin unterscheidet, dass es einen Rock anstelle einer Hose hat, tragen möchte. Wenn man das passende Outfit gewählt hat, dann sollte man sich schon im Vorfeld Gedanken darum machen, wie man eigentlich zur Firma gelangen will. Wenn es möglich ist, kann man sich von den Eltern fahren lassen oder, sofern man bereits über einen Führerschein verfügt, auch selbst zum Vorstellungsgespräch fahren. Wer über keinen eigenen fahrbaren Untersatz verfügt und auch niemanden hat, der einen fahren kann, sollte sich eine günstige Bus- bzw. Bahnverbindung raussuchen. Wenn die Firma, bei der man sich vorstellen möchte in der selben Ortschaft ist, dann kann man bei gutem Wetter auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad dort hin.

Pünktlich erscheinen

Bei dem Bewerbungsgespräch sollte man möglichst pünktlich erscheinen und für den Notfall ein Handy dabei haben, falls man sich verspätet. Man sollte sich allerdings nur dann verspäten, wenn man aufgrund einer verspäteten Bahn oder anderen äußeren Umständen, nicht pünktlich sein kann und nicht vielleicht deshalb zu spät kommen, weil man unbedingt fernsehen musste oder so etwas ähnliches. Aber es macht dagegen überhaupt nichts, wenn man zu früh zum Vorstellungsgespräch erscheint, wobei es auch etwas komisch aussieht, wenn man gleich eine ganze Stunde zu früh aufkreuzt. Ein paar Minuten sind wiederrum gar kein Problem laut Jürgen von euro2017.berlin.

Bevor man zum Vorstellungsgespräch geht, sollte man natürlich schon vorher einmal geübt haben, wie man sich richtig bewirbt und dazu gehört es, dass man sich auf ein paar bestimmte Fragen wie: „Wo sehen Sie sich in drei Jahren?“ richtig vorbereitet. Dabei wird man häufig auch nach den eigenen Stärken und/oder Schwächen gefragt. Sollte diese Frage auftauchen, wäre eine Antwort wie: „Ich habe keine Fehler“ ein absolutes Fiasko, da jeder Mensch Fehler hat und es daher völlig unglaubwürdig wäre, so etwas zu behaupten. Man sollte schon einen echten Fehler nennen, doch diesen in stark abgeschwächter Form erzählen oder aber eine Sache als Fehler nennen, die für den Personalleiter als Stärke angesehen werden kann, wie etwa: „Ich bin manchmal ein wenig zu ehrgeizig.“

Es gibt allerdings ein paar Fragen, die der Personalleiter nicht stellen darf, wie etwa, ob man schwanger ist, welche sexuelle Orientierung man hat oder welcher Religion man angehört. Wenn der Personalleiter doch solche Fragen stellt, kann man versuchen der Angelegenheit gelassen und mit etwas Humor zu begegnen, bei einigen Fragen, wie etwa der Schwangerschaft, darf man sogar lügen. Wobei man sich dann wirklich fragen sollte, ob man in so einer Firma wirklich arbeiten möchte?